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WASSERSTRAßE
Historisches Grundstück der alten Schmiede wird zu exklusivem Wohnraum in Wiedenbrücks Toplage
6. Oktober 2026 · Redaktion/Marketing DIE IMMO PROS GmbH
Zehn Wohnungen, 866 m² Wohnfläche, mitten in der Wiedenbrücker Altstadt. An der Wasserstraße 28 und 30 entwickelt die DIE IMMO PROS GmbH ein Wohnprojekt auf einem Grundstück mit bewegter Geschichte. Wir haben mit Geschäftsführer Constantin Steppeler über den Ort, das Projekt und seinen persönlichen Antrieb gesprochen.
Wer hinter DIE IMMO PROS steht
DIE IMMO PROS ist ein Projektentwickler aus der Region, spezialisiert auf große Wohnbauprojekte. Das Unternehmen plant, finanziert und baut selbst und übergibt schlüsselfertig. „Eigene Planung, klare Prozesse und volle Kontrolle während der gesamten Konzeptions- und Bauphase. Das ist unser Anspruch“, sagt Steppeler.
Dabei konzentriert sich das Team bewusst auf besondere Lagen. „Unser Antrieb ist das Zuhause unserer Kunden“, erklärt er. „Deshalb suchen wir gezielt die schönsten und besondersten Grundstücke, Orte mit Lage, Charakter und Geschichte. Die Wasserstraße ist genau so ein Ort.“
800 Jahre Geschichte leben
Wer an der Wasserstraße baut, baut auf geschichtsträchtigem Boden. Wiedenbrück wird 952 erstmals erwähnt, als der Bischof von Osnabrück hier Markt- und Münzrecht erhält. Zwischen 1239 und 1250 wächst die Stadt um die sogenannte Neustadt, in der auch das Grundstück liegt. Im Südosten grenzt die ehemalige Burg Reckenberg an, eine Wasserburg der Osnabrücker Fürstbischöfe. 1647 zerstörten schwedische Truppen die Festung. Das Amtshaus, 1724/26 neu errichtet, steht bis heute.
Was die Ausgrabung zutage gebracht hat.
Bevor gebaut werden durfte, hatte die Archäologie das Wort. Vom 4. Juli bis 19. August 2022 untersuchte die Archäologie am Hellweg eG unter Aufsicht der LWL-Archäologie für Westfalen rund 900 m² und dokumentierte 79 Befunde. Gefunden wurden Pfostenspuren eines Wohnhauses aus dem Hochmittelalter, vermutlich aus der Gründungszeit der Neustadt. Dazu kamen der Burggraben der Burg Reckenberg mit seiner hölzernen Uferbefestigung und ein Knüppelweg quer über den Graben. Dieser „alte Weg nach dem Amtshause“ war bisher nur aus historischen Quellen bekannt und ist jetzt auch im Boden nachgewiesen.
Wie der Alltag hier früher aussah, zeigen ein mittelalterlicher Brunnen, ein jüngerer Brunnen aus Bruchstein und drei im Boden eingelassene Holzfässer, die als Kühlschrank für Butter und Milch dienten. Keramik vom mittelalterlichen Kugeltopf bis zur Fayence, Tonpfeifen und Tierknochen runden das Bild ab.
Die Schmiede Strathewerd. Viele Wiedenbrücker erinnern sich noch an den markanten Backsteinbau an der Wasserstraße 28. Er entstand 1889 für den Schlosser und Kunstschlosser Bernhard Strathewerd und beherbergte über 100 Jahre lang die Schmiede und Kunstschlosserei Strathewerd. Nach Jahren des Leerstands wurde das Ensemble im Sommer 2021 abgerissen. Ein Jahr später folgte das Fachwerkhaus Wasserstraße 30 auf einer Parzelle, die schon seit dem ausgehenden Mittelalter bebaut war. „Dieser Ort hat viel zu lange brachgelegen“, sagt Steppeler. „Dass hier jetzt wieder Leben einzieht, freut uns ganz besonders.“
Grabung abgeschlossen und freigegeben. Die archäologischen Untersuchungen sind vollständig abgeschlossen und in einem Grabungsbericht dokumentiert. Die LWL-Archäologie für Westfalen hat die Flächen am 23. August 2022 offiziell für die Bebauung freigegeben. Auch der Baugrund wurde gutachterlich untersucht. Altlasten im Sinne der Bundes-Bodenschutzverordnung liegen nicht vor, und das Grundstück liegt in keinem Überschwemmungsgebiet.
Das neue Projekt: Wasserstraße 28 und 30
Auf rund 1.200 m² Grundstück entstehen 10 Eigentumswohnungen mit insgesamt 866 m² Wohnfläche, Platz für Familien, für Paare, die ankommen wollen, und für Kapitalanleger, die auf Substanz setzen. Geplant ist das Haus als Effizienzhaus 40 nach den Anforderungen der KfW-Förderung „Klimafreundlicher Neubau“. Ob und in welcher Höhe gefördert wird, hängt von den persönlichen Voraussetzungen der Käufer ab.
Warum gerade hier? „Ein Grundstück wie dieses bekommt man nicht oft“, sagt Steppeler. „Rund 1.200 m² mitten in der Innenstadt, zwischen Fachwerkhäusern, wenige Gehminuten vom Markt und von St. Aegidius, und am Ende der Straße fließt die Ems. Es war uns ein großes Anliegen, genau diesen Ort zu entwickeln, mit Respekt vor seiner Geschichte und mit dem Ziel, hier wieder Menschen ein Zuhause zu geben.“
Die Lage. Geschäfte und Gastronomie sind zu Fuß erreichbar. Der Park an der Ems liegt nur rund 330 Meter entfernt, und auf dem Grundstück selbst entsteht zusätzlich eine gemeinsame Grün- und Spielfläche.
Die Ausstattung. „Wir bauen nicht auf Kante, sondern für die nächsten Jahrzehnte“, betont Steppeler. Das Projekt besteht aus zwei Häusern, Nr. 28 und Nr. 30, jeweils mit eigenem Eingang. Haus 30 bekommt einen Aufzug. Die Wohnungen sind rund 64 bis 138 m² groß und verteilen sich auf Erd-, Ober- und Dachgeschoss.Geheizt wird mit einer Wärmepumpen-Kaskade von Vaillant, unterstützt von Photovoltaik auf dem Dach. In allen Wohn- und Aufenthaltsräumen liegt Fußbodenheizung, die Fenster sind dreifach verglast und haben elektrische Rollläden. Für Sicherheit sorgen einbruchhemmende Wohnungseingangstüren (RC2) und eine Video-Gegensprechanlage. Jede Wohnung bekommt einen Glasfaseranschluss, und alle 15 Stellplätze sind für eine Wallbox vorbereitet. Im Erdgeschoss entsteht außerdem ein gemeinsamer Abstellraum für Fahrräder, E-Bikes, Kinderwagen und Gehhilfen. Jede Wohnung erhält hier zusätzliche Abstellfläche und kann ihr E-Bike direkt vor Ort laden, ohne es durch das Treppenhaus in die Etagen tragen zu müssen. Die Wohnungen werden schlüsselfertig übergeben. Wer Maler- und Bodenarbeiten lieber selbst übernehmen möchte, kann das tun.
Der Zeitplan. Baustart ist für das erste Quartal 2027 geplant. Die Bauzeit beträgt 12 bis 14 Monate inklusive der behördlich vorgeschriebenen Objektabnahme.
Starke Partner in bewegten Zeiten
Gerade in der aktuellen Phase hoher Zinsen kommt es auf starke Partnerschaften an, vor allem bei der Projektfinanzierung. DIE IMMO PROS setzt hier seit der Gründung auf die Zusammenarbeit mit der Volksbank Delbrück-Rietberg. „Die Volksbank begleitet uns vom Aufbau des Unternehmens bis heute als verlässlicher Partner“, sagt Steppeler. „Diese Zusammenarbeit schätzen wir sehr. Sie gibt uns die Sicherheit, auch anspruchsvolle Projekte wie die Wasserstraße umzusetzen.“
Auch beim Bau bleibt das Unternehmen in der Region. Gearbeitet wird ausschließlich mit Handwerksbetrieben, Planern und Ingenieuren aus Wiedenbrück und dem nahen Umkreis, damit die Wertschöpfung vor Ort bleibt.
Der Mensch hinter dem Projekt
Constantin Steppeler ist Geschäftsführer der DIE IMMO PROS GmbH und lebt in Lippstadt, also mitten in der Region, in der das Unternehmen baut. „Gute Wohnungen müssen nicht kompliziert sein“, sagt er. „Sie brauchen eine saubere Planung, ehrliche Kommunikation und jemanden, der vom Grundstück bis zur Schlüsselübergabe Verantwortung übernimmt.“ Seine Aufgabe sieht er darin, die richtigen Menschen zusammenzubringen: regionale Handwerksbetriebe, Planer und Ingenieure, die Hand in Hand arbeiten, damit aus vielen einzelnen Gewerken ein stimmiges Ganzes wird.
Als Bauträger mit Erlaubnis nach § 34c GewO arbeitet DIE IMMO PROS nach den Regeln der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV). Für Käufer bedeutet das: Gezahlt wird nach Baufortschritt und nicht im Voraus.
Und was ihn antreibt? „Der Moment, in dem ich mit unseren Kunden das fertige Objekt betrete“, sagt Steppeler. „Da ist kein Baustaub mehr, kein Gerüst, nur dieses Gefühl: Hier ist gerade ein Zuhause entstanden. Für Menschen und Familien, mit denen wir von diesem Tag an ein Leben lang verbunden sind.“


Lust auf mehr?
Der Vorverkauf für die Wasserstraße 28 und 30 läuft bereits. Interessierte erhalten Grundrisse, Baubeschreibung und alle Details im persönlichen Gespräch bei DIE IMMO PROS oder bei der Immobilienvermittlung der Volksbank Delbrück-Rietberg. Wer verfolgen möchte, wie das Projekt wächst, findet das Team auch auf Instagram.
Mail: mail@dieimmopros.de
Telefon: 0160 9284 6014
DIE IMMO PROS
Weil Substanz verbindet.
Quellen
Archäologie am Hellweg eG: Grabungsbericht Rheda-Wiedenbrück, Wasserstraße 28 und 30 (DKZ 4115,0223), 13.07.2023
Heimatverein Wiedenbrück-Reckenberg: Neue Erkenntnisse durch die Archäologischen Ausgrabungen an der Wasserstraße im Sommer 2022
Die Glocke: Ensemble mit Schmiede wird abgerissen
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